Schweitzer bleibt der SV Ried bis 2014 als Assistenztrainer erhalten

Der 48-Jährige war zuletzt auch als Nachfolger von Franco Foda bei Sturm Graz gehandelt worden.

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Ried - Der zuletzt als Nachfolger von Coach Franco Foda bei Sturm Graz gehandelte Gerhard Schweitzer bleibt der SV Ried als Assistenztrainer erhalten. Wie der Fußball-Cupsieger am Mittwoch bekanntgab, verlängerte der 48-jährige Oberösterreicher seinen Vertrag um zwei weitere Jahre bis 2014. Schweitzer betreut Ried nach dem Abgang von Paul Gludovatz aktuell interimistisch als Chefcoach. Im Sommer soll er demnach wieder in die zweite Reihe zurücktreten.

„Ich habe gesagt, dass ich eine Bedenkzeit von zwei, drei Wochen brauche, um die Entscheidung zu fällen. Jetzt ist diese Bedenkzeit vorbei. Nach einigen Gesprächen haben sich der Verstand und vor allem das Herz für die SV Ried entschieden“, erklärte Schweitzer in einer Vereinsaussendung. Der ehemalige „Co“ des ab 10. April für Sturm als Geschäftsführer fungierenden Gludovatz arbeitet hauptberuflich bei der Lenzing AG. Dies ist jedoch nur mit der Tätigkeit als Assistenzcoach vereinbar.

Schweitzer hatte die Rieder schon ab März 2002 für etwas mehr als ein Jahr betreut, zudem war er 2008 nach dem plötzlichen Rückzug von Georg Zellhofer für wenige Tage interimistisch tätig gewesen. Bei Ried zeigte man sich ob seiner Unterschrift erfreut. „Er ist Teil des Rieder Systems. Und wird auch für den zukünftigen Cheftrainer einer loyaler und wertvoller Mitarbeiter sein“, meinte Manager Stefan Reiter.

Am Samstag war spekuliert worden, dass Schweitzer seinem ehemaligen Chef Gludovatz zu Sturm folgen könnte. In einem TV-Interview bestätigte er, dass es Gespräche mit den Grazern gebe. Daraus wurde nun offenbar nichts. (APA)

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