Gold-Mord: U-Haft gegen Verdächtigen wurde verlängert

Weiterhin gebe es kein Geständnis, auch von den Goldbarren im Wert von 333.000 Euro fehle jede Spur.

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(Symbolfoto)
© TT/Thomas Böhm

Innsbruck - Die über den 51-jährigen Tiroler Polizisten, der Mitte März eine 49-jährige leitende Bankangestellte im Bezirk Schwaz ermordet haben soll, verhängte Untersuchungshaft ist am Mittwoch verlängert worden. Der nächste reguläre Haftprüfungstermin findet in vier Wochen statt, erklärte der Sprecher der Innsbrucker Staatsanwaltschaft, Hansjörg Mayr, der APA und bestätigte einen Bericht von ORF Radio Tirol.

Weiterhin gebe es kein Geständnis, auch von den Goldbarren im Wert von 333.000 Euro, die das Mordopfer bei sich gehabt haben soll, fehlte jede Spur. Die Ermittlungen der Kriminalbeamten konzentrierten sich weiterhin auf das Umfeld des 51-Jährigen und auf die Analyse der sichergestellten Spuren. Die Untersuchungen im Mordfall führen Beamte des LKA Vorarlberg. Damit soll jeder Anschein von Befangenheit vermieden werden.

Der 51-jährige Beamte, der sich seit 25 Jahren im Polizeidienst befindet, steht im Verdacht, die Frau am Abend des 15. März mit Chloroform betäubt, im Auto angegurtet und einen Notsignalgeber im Fahrzeug entzündet zu haben. Das 49-jährige Opfer erstickte schließlich am Kohlenmonoxid. Hintergrund dürfte ein Geschäft mit Goldbarren im Wert von 333.000 Euro gewesen sein. (APA)


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