Rakete auf Israels Hafen- und Touristenstadt Eilat

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Auf die israelische Hafen- und Touristenstadt Eilat am Roten Meer ist Mittwoch Abend mindestens eine Rakete abgefeuert worden. Wie die Zeitung „Haaretz“ berichtete, fand die Polizei Trümmer des Geschoßes rund 150 Meter von einem Wohnbezirk entfernt. Die Sicherheitskräfte suchten in der Nacht auf Donnerstag nach Resten weiterer Raketen, die vermutlich von der Sinai-Halbinsel aus abgefeuert wurden.

Bewohner berichteten, die Stadt sei von heftigen Explosionen erschüttert worden. Berichte über Verletzte oder Schäden lagen nicht vor. Zuletzt waren im August des Vorjahres acht Menschen getötet und Dutzende weitere bei Terrorangriffen rund 20 Kilometer nördlich von Eilat verletzt worden. Im August 2010 waren fünf Grad-Raketen in der Umgebung von Eilat und in Aqaba im angrenzenden Jordanien eingeschlagen. Ein Jordanier war dabei ums Leben gekommen.

Die israelischen Sicherheitskräfte riefen nach dem Raketenangriff die höchste Alarmstufe für die Region Eilat aus.

Ein hochrangiger israelischer Sicherheitsoffizier hatte im Vormonat erklärt, im Sinai seien mehrere Terrorgruppen unterwegs. Unter ihnen gebe es auch Beduinen, die sich dem weltweiten Jihad verschrieben hätten und vom Iran unterstützt würden.

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