Anleihezinsen: Anstieg in Krisenländern – Österreich stabil

Griechenland über 22 Prozent, Portugal wieder über 12-Prozent-Marke – Auch Spanien und Italien gehen nach oben.

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Brüssel – Knapp vor Ostern sind die Zinsen für 10-jährige Staatsanleihen in den Krisenländern der Eurozone wieder nach oben geklettert. Verschlechterungen verzeichneten am Donnerstag Griechenland, Portugal, Spanien und Italien. Österreich blieb mit 2,794 Rendite auf solche Papiere ziemlich stabil und weist gegenüber Deutschland (1,807 Prozent) weiterhin einen Spread von unter einem Prozentpunkt auf.

Griechenland hatte nach der endgültigen Verabschiedung des zweiten Rettungspakets und des Schuldenschnitts mit Anteil privater Gläubiger einen Sprung der zuvor noch horrend hohen Zinsen von 36 Prozent auf 18 Prozent nach unten machen können. Seit zwei Wochen gehen die Renditen aber wieder nach oben und am Donnerstag stiegen sie auf 22,133 Prozent im Sekundärmarkthandel. Portugiesische Zinsen durchbrachen wieder die 12-Prozent-Marke und notierten bei 12,109 Prozent. Spanische Zinsen lagen zuletzt bei 5,69 Prozent, italienische bei 5,367 - beide Länder hatten bereits Renditen von unter fünf Prozent in den letzten Wochen verzeichnet. (APA)

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