Santorum droht alles entscheidendes Heimdebakel

Am 24. April könnte für Rick Santorum der Traum vom Weißen Haus endgültig ausgeträumt sein. Verliert er in seinem Heimatstaat Pennsylvania, hat er kaum noch Chancen. Die Umfragewerte sprechen gegen ihn.

  • Artikel
  • Diskussion

Washington - Im Rennen um die republikanische Präsidentschaft könnte am 24. April die endgültige Vorentscheidung fallen. Nach seinem Sieg in drei Bundesstaaten diese Woche hat Mitt Romney derzeit nämlich gehörig Oberwasser. Sogar soviel, dass er Rick Santorum in Pennsylvania, dessen Heimatstaat, in jüngsten Umfragen überholt hat.

Eben dort finden in knapp drei Wochen die möglicherweise alles entscheidenden Vorwahlen statt. Verliert Santorum auch auf eigenem Terrain, gibt es kaum noch eine realistische Siegchance für den ehemaligen Senator.

Eine aktuelle Umfrage von „Public Policy Polling“ sieht Santorum derzeit bei 37 Prozent, nach 43 Prozent vor einem Monat. Romney hat hingegen 17 Prozentpunkte aufgeholt und liegt jetzt bei 42 Prozent.

Nominierung Romneys „fast sicher“

Das Problem Santorums ist nicht, dass ihn die Republikaner in Pennsylvania nicht mögen. Aber ihm wird kaum noch zugetraut, das Ruder herumzureißen und viele haben sich mittlerweile mit Romney als vermutlichem Sieger arrangiert. Denn im republikanischen Lager wird die Angst immer größer, dass der zermürbende Vorwahlkampf die Chancen bei den Präsidentschaftswahlen im November schmälert.

TT-Geburtstag: Jetzt eine von 76 Torten gewinnen

TT-ePaper gratis ausprobieren, der Gratiszeitraum endet automatisch.

Die „Washington Post“ schrieb am Mittwoch, die Nominierung Romneys sei jetzt „fast sicher“. Die „New York Times“ verwies darauf, dass Romney inzwischen auch bei stark religiös ausgerichteten Wählern und innerhalb der Tea-Party-Bewegung - die bisher als eher Santorum-freundlich galten - immer mehr Zulauf finde. (siha)

Quelle: www.huffingtonpost.com


Kommentieren


Schlagworte