Beobachter: 56 Tote bei Anschlägen in Südthailand im März

Wie die Nichtregierungsorganisation „Deep South Watch“ am Donnerstag mitteilte, starben die Opfer - sowohl Zivilisten als auch Soldaten und Polizisten - bei insgesamt 73 Bombenanschlägen, Attacken und Brandanschlägen.

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Bangkok – In Südthailand sind im März nach Angaben von Beobachtern 56 Menschen bei Anschlägen ums Leben gekommen. Wie die Nichtregierungsorganisation „Deep South Watch“ am Donnerstag mitteilte, starben die Opfer - sowohl Zivilisten als auch Soldaten und Polizisten - bei insgesamt 73 Bombenanschlägen, Attacken und Brandanschlägen. Weitere 547 Menschen seien verletzt worden. Erst am vergangenen Samstag waren bei drei Bombenexplosionen in der Stadt Yala 11 Menschen ums Leben gekommen.

In den muslimisch dominierten Provinzen Yala, Pattani und Narathiwat and an der Grenze zu Malaysia kämpfen Aufständische in einem seit Jahren schwelenden Konflikt gegen die Regierung in Bangkok. Sie fordern mehr Autonomie für die Provinzen. Die Mehrheit der Bevölkerung im Rest Thailands ist buddhistisch. Seit 2004 starben offiziellen Schätzungen zufolge etwa 5300 Menschen. (dpa)

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