Hubschrauber auf dem Weg zum Gasleck in der Nordsee

Ein Krisenteam soll die Lage vor Ort einschätzen. Täglich strömen geschätzte 200.000 Kubikmeter Erdgas aus der Förderanlage.

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London - Der französische Öl- und Gaskonzern Total hat am Donnerstag ein Krisenteam zur havarierten Gasplattform Elgin geschickt, um die Lage vor Ort einzuschätzen. Ein Hubschrauber mit den Experten sei am Vormittag vom schottischen Aberdeen aus zur Plattform in der Nordsee geflogen, teilte Total mit. Bislang hatte schlechtes Wetter einen Flug dorthin verhindert.

Am 25. März wurde ein Gasleck an der Plattform gemeldet. Die Arbeiter verließen daraufhin aus Sicherheitsgründen die künstliche Insel. Seitdem strömen geschätzte 200.000 Kubikmeter Erdgas täglich aus der Förderanlage und bilden ein explosives Gemisch. Die Ingenieure suchen seitdem nach einer Möglichkeit, den Gasausbruch unter Kontrolle zu bringen und letztlich zu stoppen. Die Havarie kostet das Unternehmen nach eigenen Angaben jeden Tag 2,5 Millionen Dollar. (Reuters)


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