Zeitung: Deutsche Bieter bei Schlecker aus dem Rennen

Berlin/Ehingen/Stuttgart (APA/Reuters/dpa) - Das Rennen um die insolvente Drogeriemarktkette Schlecker machen einem Zeitungsbericht zufolge ...

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Berlin/Ehingen/Stuttgart (APA/Reuters/dpa) - Das Rennen um die insolvente Drogeriemarktkette Schlecker machen einem Zeitungsbericht zufolge ausländische Bieter unter sich aus. Bei der Investorensuche sei kein deutsches Unternehmen in der engeren Auswahl, berichteten die „Stuttgarter Nachrichten“ im Voraus aus ihrer Samstagsausgabe unter Berufung auf Unternehmenskreise. Auch der Finanzinvestor Droege sei nicht mehr im Rennen. Das Angebot des Düsseldorfer Beratungs- und Investmenthauses sei so niedrig, dass Droege nur noch unter ferner liefen beteiligt sei. Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz wollte sich zu dem Bericht nicht äußern. Droege war nicht zu erreichen. Der Finanzinvestor hatte am Mittwoch sein Interesse bestätigt.

Dem Bericht zufolge haben zwei internationale Finanzinvestoren die besten Chancen. Sie brächten aber keine ausgeprägte Handelskompetenz mit, hieß es in der Zeitung.

Zuletzt hatte es vom Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz geheißen, derzeit seien fünf „ernstzunehmende“ Interessenten im Spiel. Dabei handelt es sich um Finanzinvestoren und um Unternehmen mit Erfahrungen im Handelssektor, wie ein Geiwitz-Sprecher gesagt hatte. Der Insolvenzverwalter selbst wollte sich weder zu den Namen möglicher Investoren noch zu den aufgerufenen Kaufsummen äußern. Das Rennen werde nach derzeitigem Stand der Investor mit dem höchsten Preisangebot machen.

Droege hatte einen Bericht der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ bestätigt, ein schriftliches Gebot für die Schlecker-Gruppe eingereicht zu haben. „Wir sind in Orientierungsgesprächen“, sagte eine Sprecherin der Droege International Group. Droege schließe nicht aus, die Kinder des Schlecker-Gründers, Meike und Lars Schlecker, mit ins Boot zu nehmen.

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Bei der Investorenauswahl ist der Insolvenzverwalter auf die Zustimmung der Gläubiger angewiesen. Ein Abschluss ist für Mai vorgesehen. Nach der Kündigung von rund 11.000 Mitarbeitern sind nur noch etwa 13.500 Schlecker-Beschäftigte im Unternehmen verblieben.


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