Indien: Fünf Extremisten bei Gefecht in Kaschmir getötet

Srinagar (APA/dpa) - Indische Sicherheitskräfte haben bei einem mehrstündigen Feuergefecht im Bundesstaat Jammu und Kaschmir mindestens fünf...

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Srinagar (APA/dpa) - Indische Sicherheitskräfte haben bei einem mehrstündigen Feuergefecht im Bundesstaat Jammu und Kaschmir mindestens fünf mutmaßliche muslimische Extremisten getötet. Wie ein Militärsprecher am Freitag mitteilte, hatten sich die Aufständischen am Vortag in einem Waldgebiet im Distrikt Kupwara nordwestlich der Regionalhauptstadt Srinagar verschanzt und mehr als zehn Stunden lang Widerstand gegen ein Großaufgebot von Armee und Polizei geleistet.

Nach Angaben des Sprechers gehörten die Getöteten der aus Pakistan operierenden Terrorgruppe Lashkar-e-Taiba (LeT) an. Die Organisation wird für zahlreiche Attentate in Indien verantwortlich gemacht. Unter anderem soll sie hinter der Terrorserie von Mumbai stecken, bei der Ende 2008 mehr als 170 Menschen ums Leben gekommen waren.

Wegen der mutmaßlichen Beteiligung an den Mumbai-Anschlägen hatte die US-Regierung dieser Tage ein Kopfgeld in Höhe von 10 Millionen Dollar (7,5 Millionen Euro) auf den in Pakistan lebenden LeT-Gründer Hafiz Muhammad Saeed ausgesetzt.

Im indischen Teil Kaschmirs kämpfen bewaffnete islamische Gruppen seit Ende der 80er Jahre für die Unabhängigkeit oder den Anschluss der Region an Pakistan. Indien wirft der pakistanischen Regierung und dem Militär vor, die Aufständischen zu unterstützen.

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