Tapfere Union bittet um tatkräftige Unterstützung

Im Westliga-Abstiegskampf steht die Union gegen Austria Salzburg heute (16 Uhr) in der Fennerkaserne gleich doppelt unter Druck.

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Von Alex Gruber

Innsbruck –Nachdem die Haller Löwen das Heimspiel gegen Austria Salzburg aufgrund horrender Sicherheits-Auflagen zuletzt nach Oberndorf (Salzburg) verlegt haben, wagt sich die Union als erster Tiroler Westliga-Klub ohne richtiges Stadion drüber, das Match gegen den Traditionsklub am eigenen Areal auszutragen. Es war im Vorfeld für Obmann Herbert Lener, der sich für die Zusammenarbeit mit den Behörden bedankt, ein Spießrutenlauf der besonderen Art. 40 Security-Kräfte und 35 Polizisten (weitere 25 auf Abruf) sollen neben den Vereins-Edelhelfern (Lener: „Tausend Dank! Ohne sie wäre gar nichts möglich“) für einen reibungslosen Ablauf der Westliga-Partie sein: „Ich bin angespannt, weil ich mitten in den Vorbereitungen stecke“, meldete er sich gestern live aus der Innsbrucker Fennerkaserne zu Wort. Beim Geisterspiel in der Vorsaison machte sich der ausgesperrte violette Anhang (siehe Bild) ja auf dem SoWi-Areal breit.

Zwei getrennte Eingänge stehen bereit, 200 Karten gingen an die Gäste, ca. 500 werden dem Tiroler Publikum vorbehalten. Und genau an diese Personen richtet Lener seine Bitte: „Ich bitte die Tiroler Fans um Unterstützung. Diese Partie ist ja auch eine Vorentscheidung im Abstiegskampf. Ab sofort brauchen wir wohl in jedem Heimspiel drei Punkte“, spricht Lener neben den getroffenen Sicherheitsvorkehrungen auch die sportliche Brisanz an. Ein Klassenerhalt der Union hätte auch für andere im Abstiegskampf steckende Tiroler Klubs, von der UPC Tirol Liga abwärts, positive Folgen.

Dass ca. 6000 Euro an Kosten aufgrund der dicken Sicherheits-Auflagen am Klub nach der Salzburg-Partie mit Sicherheit hängenbleiben werden, ist ein anderes Kapitel. Und ein Thema, das in den Verbänden weiterhin ganz dringend nach einer Lösung schreit.

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