Das Urgestein entflieht der Steinzeit

Die betagte G-Klasse von Mercedes erhält im Rahmen der jüngsten Modellpflege LED-Tagfahrleuchten, ein modernes Interieur und einen Internetzugang.

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Heuer kommen sie bei Mercedes alle unters Messer – alle, die in der Typenbezeichnung ein „G“ tragen. Dazu zählen das kompakte Sports Utility Vehicle GLK, der noble SUV-Riese GL und schließlich der Geländewagenklassiker namens G.

Den lupenreinen Offroader versieht Mercedes mit neuen LED-Tagfahrleuchten sowie modifizierten Außenspiegeln. An den Kanten und der steil stehenden Windschutzscheibe ändert sich bei der G-Klasse hingegen nichts. Dafür rüsten die Schwaben das Interieur auf: Auf Wunsch gibt es unter anderem einen Totwinkelassistenten, die Einparkhilfe Parktronic und den Abstandsregeltempomaten Distronic Plus. Völlig neu gestaltet sind laut Hersteller das Armaturenbrett, die Mittelkonsole und ein Farbdisplay, das sich zwischen den beiden Rundinstrumenten befindet.

Serienmäßig ist die gefaceliftete G-Klasse mit dem Comand-Online-System ausgerüstet, das unter anderem ein Navigationssystem und einen Internetzugang beherbergt. Bluetooth-Verbindung und die Sprachsteuerung Linguatronic gehören hier ebenso zum Standard.

Die G-Klasse-typischen Bestandteile wie Haltegriffe oder drei Differenzialsperren für den Offroad-Betrieb bleiben charakterstabilisierend an Bord. Überschaubar ist das Motorenangebot: Ein Sechszylinder-Turbodiesel mit drei Litern Hubraum leistet 211 PS und entwickelt ein maximales Drehmoment von 540 Newtonmetern zwischen 1600 und 2400 Touren. Auf 388 Pferdestärken bringt es der 5,5-Liter-V8-Benziner im G 500. Seine Drehmomentspitze von 530 Nm erreicht er bei 2800 Umdrehungen/Minute. Dieser Motor steht für den Station-Wagen und das Cabrio zur Verfügung. Zwei AMG-Varianten mit 544 und 612 PS runden das Programm ab. Marktstart ist Ende Juni. (hösch)

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