Ein Viertel der EZB-Geldspritzen ging nach Italien

Mailand (APA/Reuters) - Ein Viertel des EZB-Geldregens von Dezember und Februar ging an italienische Banken. Dies gab die italienische Zentr...

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Mailand (APA/Reuters) - Ein Viertel des EZB-Geldregens von Dezember und Februar ging an italienische Banken. Dies gab die italienische Zentralbank am Freitag bekannt. Bei der Dezember-Auktion der Europäischen Zentralbank (EZB) hätten die italienischen Institute 116 Milliarden Euro abgerufen, im Februar dann 139 Milliarden Euro.

Die EZB hatte den Banken der Euro-Zone kurz vor Weihnachten und Ende Februar insgesamt mehr als eine Billion Euro zu niedrigen Zinsen für den ungewöhnlich langen Zeitraum von drei Jahren zur Verfügung gestellt. Mit der Öffnung der Geldschleusen will sie den Banken über die Schuldenkrise hinweghelfen und dafür sorgen, dass der Kreditstrom in die Realwirtschaft auch bei schwächeren Banken nicht abreißt. Die europäischen Banken hatten sich im Februar insgesamt mit 530 Milliarden Euro bei der EZB bedient, im Dezember bereits mit 489 Milliarden Euro.

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