Iranische Marine befreite chinesischen Frachter aus Hand von Piraten

Peking (APA/AFP) - Iranische Kriegsschiffe haben Medienangaben zufolge die 28-köpfige Besatzung eines chinesischen Frachtschiffs befreit, da...

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Peking (APA/AFP) - Iranische Kriegsschiffe haben Medienangaben zufolge die 28-köpfige Besatzung eines chinesischen Frachtschiffs befreit, das am Freitagmorgen von somalischen Piraten im Golf von Oman gekapert worden war. Weniger als einen Tag nach der Kaperung hätten zwei iranische Kriegsschiffe den Frachter eingeholt, woraufhin die Piraten ihre Waffen über Bord geworfen und sich ergeben hätten, meldete die Nachrichtenagentur Xinhua am Samstag unter Berufung auf die chinesische Botschaft in Teheran.

Demnach wurde der Antrieb des Schiffs bei dem Angriff der Piraten beschädigt. Wie Xinhua berichtete, hatte Pekings Botschafter in Teheran, Yu Hongyang, die iranische Regierung nach dem Überfall nahe des iranischen Hafens Tschabahar aufgefordert, alles zur Befreiung des Schiffs und seiner Crew zu unternehmen. Angesichts wiederholter Überfälle von Piraten im Seegebiet vor Somalia, hat China selbst mehrere Kriegsschiffe in die Region entsandt.

Das dänische Kriegsschiff „Absalon“ setzte unterdessen 17 mutmaßliche Piraten an der Küste Somalias ab, die Ende Februar auf einem gekaperten iranischen Schiff festgenommen worden waren. Da es nicht möglich gewesen sei, sie einem Land der Region zur Strafverfolgung zu übergeben, seien sie am Donnerstag freigelassen worden, teilte die Marine mit. Nach Angaben der Zeitung „Politiken“ ist es bereits mindestens das dritte Mal, dass die dänische Marine Piraten freilässt, weil es kein Abkommen mit einem Drittland gibt, um sie vor Gericht zu bringen.

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