Lawine verschüttete mehr als 100 pakistanische Soldaten - Überblick

Islamabad (APA/dpa/AFP) - In Pakistan hat eine Schneelawine rund 130 Soldaten unter sich begraben. Das Unglück ereignete sich am frühen Sams...

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Islamabad (APA/dpa/AFP) - In Pakistan hat eine Schneelawine rund 130 Soldaten unter sich begraben. Das Unglück ereignete sich am frühen Samstagmorgen in der Nähe des Siachen-Gletschers der Karakoram-Bergkette im Himalaya im Norden des Landes, wie ein Armeesprecher in Islamabad mitteilte. Die Lawine ging demnach auf einen Stützpunkt der Armee nieder. Es sei eine der schwersten Naturkatastrophen, mit denen die Armee je habe kämpfen müssen. Die Rettungsarbeiten dauerten an. Die Einsatzkräfte versuchten, die Soldaten aus den Schneemassen zu befreien.

„Es ist richtig, dass rund 130 Soldaten unter der Lawine begraben worden sind“, sagte der Sprecher der Nachrichtenagentur dpa. „Wir haben mit einer Rettungsaktion begonnen. Hubschrauber, die notwendige Ausrüstung und Experten sind auf dem Weg.“ Es soll sich um Soldaten der NLI (Nördliche Leichte Infanterie) handeln; auch ein Oberst soll unter den Verschütteten sein.

Der Unglücksort am Siachen-Gletscher liegt rund 100 Kilometer nördlich von Skardu, einer der wichtigsten Städte in der Region Gilgit-Baltistan. Pakistan hat in der Grenzregion zu Indien ein großes Truppenkontingent stationiert. 1982 hatte es in der Region des Siachen-Gletschers blutige Kämpfe zwischen Soldaten beider Länder gegeben.

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