Rucksack bewahrte Belgierin vor tiefem Sturz in Gletscherspalte

Nach Angaben der Polizei verklemmte sich der Rucksack nach etwa zwei Metern und bewahrte die Urlauberin vor einem noch tieferen Sturz.

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Imst - Durch ihren Rucksack ist am Freitag eine belgische Urlauberin am Pitztaler Gletscher vor einem noch tieferen Sturz in eine Gletscherspalte bewahrt worden. Nach Angaben der Polizei verklemmte sich der Rucksack nach etwa zwei Metern. Die 18-Jährige, die von Bergrettern in Sicherheit gebracht wurde, überstand das Unglück mit Unterkühlungen und einem Schock.

Die Touristin war am Hinteren Brunnenkogel im freien Skiraum unterwegs. Dabei dürfte sie durch die diffusen Lichtverhältnisse übersehen haben, dass der von ihr befahrene steile Eishang im unteren Bereich in eine senkrechte Wand überging. Beim Versuch, über den schnee- und eisbedeckten Steilhang wieder aufzusteigen, brach die 18-Jährige dann nach wenigen Metern in die Gletscherspalte ein. Ein Hubschrauber flog die Verunglückte ins Krankenhaus Zams. (APA)

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