Japan und China beraten über weitere IWF-Zahlungen

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Im Kampf gegen die Schuldenkrise in Europa erwägen Japan und China eine Aufstockung ihrer Zahlungen an den Internationalen Währungsfonds. Der IWF müsse in der Lage sein, eine aktivere Rolle bei der Eindämmung der Auswirkungen der europäischen Schuldenkrise auf die Weltwirtschaft zu übernehmen, sagte Japans Finanzminister Jun Azumi bei einem Treffen mit seinem chinesischen Amtskollegen Xie Xuren.

Eine Entscheidung sei aber noch nicht getroffen. „Obwohl der kritische Punkt in der europäischen Krise überwunden ist, sollten wir nicht zu optimistisch sein“, sagte Azumi laut der japanischen Nachrichtenagentur Jiji Press. Nach Krediten für hochverschuldete Länder wie Griechenland hatte IWF-Chefin Christine Lagarde von den Mitgliedsstaaten zusätzliche 500 Milliarden Dollar (382 Milliarden Euro) für mögliche weitere Hilfspakete gefordert.

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