Aufstiegskandidat Frankfurt unterlag mit Hoffer in Duisburg

Die Siegesserie von Eintracht Frankfurt in der zweiten deutschen Liga ist gerissen. Die Hessen unterlagen beim MSV Duisburg mit 0:2 und verpassten damit die Rückkehr an die Spitze der 2. Bundesliga. Nur zu einem Remis reichte es für den FC St. Pauli beim verrückten 3:3 beim FSV Frankfurt.

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Duisburg - Dämpfer für Eintracht Frankfurt, verrücktes Remis für den FC St. Pauli: Die Hanseaten haben am Samstag die Gunst der Stunde nicht nutzen können und trotz einer starken Aufholjagd beim 3:3 (2:3) beim FSV Frankfurt Platz drei in der 2. Fußball-Bundesliga verpasst. Noch schlimmer erwischte es Bundesliga-Absteiger Frankfurt, der beim MSV Duisburg mit 0:2 (0:1) unterlag und die Rückkehr an die Tabellenspitze verfehlte. ÖFB-Teamstürmer Erwin Hoffer wurde bei Frankfurt bereits zur Pause ausgetauscht. Großer Gewinner des 29. Spieltages ist die SpVgg Greuther Fürth, die fünf Spieltage vor Saisonende beste Chancen auf den Aufstieg ins Oberhaus hat.

Nach zuletzt fünf Siegen agierte die Eintracht beim Gastspiel in Duisburg alles andere als überzeugend. Nach vorne lief wenig zusammen, für das Team von Trainer Armin Veh gab es kaum Torchancen. Kurz vor der Pause wurden die viel zu passiven Gäste dann bestraft: Aus kurzer Distanz traf Goran Sukalo zur Führung (44. Minute) für die Hausherren. Nach dem Wechsel erhöhte Bruno Soares für die „Zebras“ (52.). Am Ende gab es eine verdiente Pleite für die Eintracht, Duisburg kann nun wieder beruhigter nach vorne schauen.

Eine unglaubliche Achterbahnfahrt erlebten die Zuschauer in Frankfurt: Nach gerade einmal 20 Minuten lag Aufstiegsanwärter St. Pauli durch die Gegentore von Marcel Gaus (6.), Michael Görlitz (17.) und Ilijan Micanski (20.) scheinbar aussichtslos zurück. Doch das Gäste-Team von Trainer André Schubert wehrte sich - und kam zurück.

Erst traf Marius Ebbers (23.), dann machte Max Kruse (41.) nach der Roten Karte gegen FSV-Abwehrspieler Björn Schlicke (40.) mit dem fälligen Foulelfmeter den Anschlusstreffer noch vor der Pause perfekt. Gerade einmal 16 Sekunden nach dem Wechsel traf Fin Bartels (46.) zum Ausgleich. Doch trotz Überzahl reichte es für St. Pauli nicht mehr zum Sieg und zum erhofften Sprung auf den Relegationsplatz.

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Eine Punkteteilung gab es auch bei der Partie zwischen Dynamo Dresden und Eintracht Braunschweig. Mickael Poté brachte die Hausherren mit einem feinen Fallrückzieher (22.) in Führung. Doch wenig später glich Damir Vrancic (33.) für die Gäste aus Niedersachsen aus, Dominick Kumbela (66.) brachte die Eintracht sogar in Front. Doch erneut Poté sorgte für den Endstand (73.). (dpa/APA)


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