Beifahrer starb bei Autounfall - Falsche Kennzeichen geben Rätsel auf

Das Auto stürzte in einen Graben und prallte gegen einen Baum. Für den Beifahrer kam jede Hilfe zu spät.

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Graz - Im oststeirischen Bezirk Feldbach ist ein junger Mann bei einem Autounfall am Ostersonntag in der Früh getötet worden, wie die Sicherheitsdirektion Steiermark und die Feuerwehr mitteilten. Der Wagen war von der Straße abgekommen, in einen Graben gestürzt und gegen einen Baum geprallt. Der Beifahrer erlag noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen. Der Lenker (23) erlitt einen Schock.

Nach dem Verkehrsunfall herrscht bei der Polizei Rätselraten: Auf dem Pkw waren gestohlenen Kennzeichentafeln montiert, die zum Fahrzeug gehörenden Nummernschilder sollen im Wrack gelegen sein. Entgegen ersten Informationen hatte sich der Lenker selbst aus dem Wrack befreien und zur Straße gehen können, wo er ein Auto aufhielt. Der Unglückslenker habe bisher nicht befragt werden können.

Gegen 5.00 Uhr war der 22-jährige Lenker aus dem Bezirk Feldbach mit seinem Pkw von Petersdorf II in Richtung Krumegg unterwegs. Aus bisher unbekannter Ursache kam der 22-Jährige mit seinem Fahrzeug kurz nach Siegensdorf, am Beginn der Steigung in Richtung Pirkwiesen links von der Fahrbahn ab. In der Folge kippte das Auto auf die linke Seite und prallte mit dem Dach gegen einen Baum. Dabei wurde das Dach des Wagens fast gänzlich eingedrückt.

Der Fahrzeuglenker konnte sich selbst befreien und ging auf die Straße zurück, wo er einen anderen Autolenker anhielt, der die Rettungskräfte alarmierte.

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Nach der Erstversorgung wurde der 22-Jährige ins LKH Feldbach auf die Intensivstation überstellt - offenbar war der Mann nicht verletzt worden, aber er soll unter einem enormen Schock gestanden sein. Der 18-jährige Beifahrer aus dem Bezirk Graz-Umgebung, der im Auto eingeklemmt worden war, dürfte auf der Stelle tot gewesen sein. Er musste von der Feuerwehr Petersdorf aus dem Wrack geschnitten werden. (APA)


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