Gewalteskalation zwischen Sunniten und Schiiten im Norden Pakistans

Islamabad (APA/AFP) - Nach gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Sunniten und Schiiten im Norden Pakistans hat die Regierung am Sonnta...

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Islamabad (APA/AFP) - Nach gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Sunniten und Schiiten im Norden Pakistans hat die Regierung am Sonntag 120 Ausländer aus der Stadt Gilgit ausgeflogen. Wie ein Fotograf der Nachrichtenagentur AFP berichtete, befanden sich in der Gruppe vor allem Japaner, außerdem Deutsche, Chinesen, Koreaner und Thailänder. Sie wurden mit einer Maschine vom Typ C-130 Richtung Islamabad ausgeflogen.

Seit den Auseinandersetzungen zwischen der örtlichen Bevölkerungsmehrheit der Sunniten und der Minderheit der Schiiten, bei denen am vergangenen Dienstag 14 Menschen getötet wurden, besteht in Gilgit eine Ausgangssperre. Gilgit liegt im Norden Pakistans und wird von Bergsteigern als Zugang zu den Karakoram- und Himalaya-Bergketten genutzt.

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