Drei Millionen Besucher am Donauinselfest

Mit einem verregneten Finale ging am Sonntag das Donauinselfest früher als geplant zu Ende.

Wien – Der Aufzug einer Schlechtwetterfront hat am Sonntagabend für ein nicht ganz planmäßiges Ende des 29. Wiener Donauinselfestes gesorgt. Gewittrige Regenschauer sorgten für eine kurzfristige Unterbrechung des Programms und einige Absagen. So wurde der Auftritt der Stereo MCs auf der FM4-Bühne schließlich abgebrochen. Die Veranstalter zogen angesichts von drei Millionen Besuchern zufrieden Bilanz.

Der stärkste Tag war heuer - was eher unüblich ist - der Sonntag. 1,2 Millionen Menschen kamen am dritten und letzten Tag auf die Insel. Am Freitag waren es 800.000, am Samstag wurde eine Million Besucher gezählt. Auch wenn das Finale verregnet war: Insgesamt herrschte während der Megaparty heuer perfektes Wetter, meist hochsommerlich, aber nicht extrem heiß.

Der Besuchermagnet am heutigen Sonntag hieß eindeutig: The Boss Hoss. Die schrägen Berliner Countryrocker begeisterten Zehntausende auf der großen Festbühne. Auch die danach dort auftretenden finnischen Chartstürmer Sunrise Avenue sorgten für Stimmung. Als nächster Programmpunkt kam der große Regen. Der Gig der Inselfest-Stammgäste Silbermond auf der Festbühne fand aber trotz der unerfreulichen Witterung statt.

Verfrüht verabschieden mussten sich jedenfalls jene, die vor der FM4-Bühne ausgeharrt hatten. Das Gastspiel von Ja, Panik verlief noch reibungslos. Die britische Kult-Band Stereo MCs musste angesichts der äußeren Bedingungen jedoch nach nur zwei Nummern aufgeben. Kleiner Lichtblick für Fans: Der Klassiker „Connected“ war einer der beiden Songs.

Ohne Wettersorgen, weil schon früher auf den diversen Bühnen gebucht, waren unter anderem: Der Schlager-Weltstar Tony Christie, Nik P. und der deutsche Sänger und Songwriter Tim Bendzko. (APA)


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