Tiroler stürzte beim Bergsteigen in Südtirol in den Tod

Kurz unter dem Gipfel der Jaufenspitze brach eine Steinplatte aus, an der sich der Alpinist festhielt. Seine beiden Begleiter wurden leicht verletzt.

(Symbolfoto)
© Shutterstock

Bozen – Bei einer Bergtour auf die 2480 Meter hoch gelegene Jaufenspitze östlich von St. Leonhard in Passeier in Südtirol ist am Sonntag ein Alpinist aus Nordtirol tödlich verunglückt. Seine beiden ebenfalls aus dem Bezirk Innsbruck-Land stammenden Begleiter kamen mit leichten Verletzungen davon, berichtete die Tageszeitung „Dolomiten“ in ihrer Montagausgabe.

Einer der drei hatte sich an der Nordkante der Jaufenspitze an einer Steinplatte festgehalten, die ausbrach und den Mann in den Tod riss. Der Kletterunfall ereignete sich etwa zwei Seillängen unter dem Gipfelkreuz beim Aufstieg. Vor dem Unfall hatte es geregnet.

Den beiden Überlebenden gelang es erst in den Abendstunden, Alarm zu schlagen. Die Leiche des Kletterers konnte gegen 21.30 Uhr geborgen werden. Wegen des Regens war es rutschig, die Bergretter mussten auf dem Normalweg aufsteigen. Auch ein Hubschraubereinsatz war zunächst unmöglich. Erst nach dem Aufreißen der Nebenbänke konnten die Leiche und die beiden Verletzten geborgen und ins Tal geflogen werden. (APA)


Kommentieren


Schlagworte