Rohregger kritisierte seine Nichtnominierung für Olympia

„Ich kann diese Entscheidung nicht nachvollziehen“, teilte der Tiroler Radsportler in einer Aussendung mit.

Wien - Radprofi Thomas Rohregger hat am Montag seine Nichtnominierung für das olympische Straßenrennen durch den Österreichischen Verband kritisiert. „Ich kann diese Entscheidung nicht nachvollziehen“, teilte der Tiroler in einer Aussendung mit. Die Entscheidung stütze sich auf die subjektive Meinung des Nationaltrainers, wonach die Strecke zu leicht für ihn sei. Es würden jedoch keineswegs alle Nationen einen Massensprint erwarten, daher verstehe er nicht, warum Franz Hartl das Rennen mit zwei Sprintern beschicke. Der ÖRV hatte Bernhard Eisel und Daniel Schorn nominiert.

Für Hartl stand die Nominierung von Eisel angesichts dessen Qualitäten außer Frage. Für den Salzburger Debütanten Schorn entschied er sich wegen dessen guter Platzierungen, auch in Eintagesrennen. „Schorn war heuer auf der längsten Giro-Etappe Siebenter und dazu noch einmal Fünfter und hat diese Resultate mit einem 8. Platz in Frankfurt und einem 3. Rang in Limburg untermauert“, sagte Hartl. Die Qualitäten Rohreggers als Bergfahrer und Rundfahrer seien unbestritten. „Aber ein Rennen auf einer Strecke, auf der (Sprinter Mark) Cavendish als Favorit gehandelt wird, ist nicht seines.“ (APA)

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