Ein Rüpel auf dem Weg zum Musterknaben?

Los Angeles – Der Grat zwischen Genie und Wahnsinn ist bekanntlich ein sehr, sehr schmaler. Während Charlie Sheen im vergangenen Jahr auf di...

Los Angeles –Der Grat zwischen Genie und Wahnsinn ist bekanntlich ein sehr, sehr schmaler. Während Charlie Sheen im vergangenen Jahr auf die „böse Seite der Macht“ abgerutscht ist, gibt er sich aktuell geläutert – sowohl privat als auch beruflich.

Dass ihn sein Rauswurf bei der Sitcom „Two and a half men“ (finanziell) schmerzt – das hat der 46-Jährige schon des Öfteren anklingen lassen. Doch während er früher dabei gern anderen den schwarzen Peter zuschob (so legte er sich auch nach seiner Kündigung weiter mit dem Produzenten Chuck Lorre an), sieht er die Sache heute sehr selbstkritisch. „Ich hatte wirklich ein schlechtes Gewissen, wie die andere Sache endete. Es fühlte sich sehr chaotisch an und als ob etwas mittendrin unterbrochen war. Das sollte nicht das Letzte sein, was man von mir im Fernsehen sehen sollte“, erklärte Sheen der US-Tageszeitung USA Today sichtlich geläutert. Zwar ist er in den USA aktuell mit seiner Serie „Anger Management“ zu sehen und hat dafür auch schon einiges an Lob eingeheimst – dennoch scheint er die Vergangenheit noch nicht ganz abgehakt zu haben.

Auch die private Vergangenheit ist bei Sheen noch immer allgegenwärtig. Denn mit seiner Ex-Frau Denise Richards, mit der er von 2002 bis 2006 verheiratet war und mit der er die Töchter Sam (8) und Lola (7) hat, scheint er sich immer noch prächtig zu verstehen. So war man „der Kinder wegen“ unter anderem schon gemeinsam im Urlaub. Doch der jetzige Besuch eines Baseballspieles in New York erfolgte dann doch ohne den Nachwuchs ... Ob die beiden also wirklich nur Freundschaft verbindet? Zumindest ist dies laut Richards der Fall. „Ich glaube, ich bin viel zu alt für ihn“, erklärte sie kürzlich in einem Interview. „Er steht auf 20-Jährige.“ Doch warum sollte Sheen nicht auch privat vom Saulus zum Paulus werden? (bang, dpa, kew)

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