Ein Theater mit dem Sport, jetzt schlägt mein Herz für die Kultur

Wenn es einen „Sportgott“ gibt, dann hat dieser mich zuletzt eiskalt ignoriert. Darum wende ich mich nun der Kultur zu.

Innsbruck - Inzwischen sind knapp zwei Tage seit dem bitteren EM-Aus der Engländer vergangen. Als wahrer Fan der „Three Lions“ bin ich aber immer noch niedergeschlagen. Die Zeit soll bekanntlich Wunden heilen. Und wenn man am Boden liegt, soll man wieder aufstehen. Das fällt mir aber immer schwerer. Warum, Herr von und zu Fußball/Sport-Gott, bist du nie auf meiner Seite?!

Egal ob im Fußball, Tennis, Formel 1 oder Radsport: Meine Lieblings-Mannschaften/Sportler hatten in den vergangenen Monaten in den entscheidenden Momenten stets das Nachsehen. Kein „sportliches Vater Unser“ wurde von dir erhört! Ich hab genug von den ganzen sportlichen Tiefschlägen!

Mein Herz schlägt ab 2013 nur noch für die Kultur! Dann fängt das Jahr doch gleich viel entspannter an. Statt mit Schlieri, Morgi und Co. beim Springen in Garmisch zu zittern, werde ich mir ganz entspannt das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker anschauen. Auf Wimbledon, Tour de France, Formel 1 und Olympia pfeif ich, der Tanzsommer wird mein neues Steckenpferd.

So, Herr von und zu Fußball/Sport-Gott, such dir ein neues Opfer! Ich bin für deine „Bestrafungen“ nicht mehr empfänglich. _(alm)

TT-ePaper gratis testen und 2 VIP-Tickets für das Electric Love Festival gewinnen

Electric Love Festival

Kommentieren