Ehefrau missbraucht und geprügelt

Innsbruck – Dreieinhalb Jahre Haft unbedingt: Als Richter Norbert Hofer (Landesgericht) am Dienstag das Urteil verkündete, konnte es der Ang...

(Symbolfoto)
© TT / Thomas Böhm

Innsbruck –Dreieinhalb Jahre Haft unbedingt: Als Richter Norbert Hofer (Landesgericht) am Dienstag das Urteil verkündete, konnte es der Angeklagte aus dem Unterland zunächst nicht fassen: „Was, muss ich jetzt ins Gefängnis?“

Gegenstand der Verhandlung war das Verhalten des 38-Jährigen gegenüber seiner Ehefrau. Der Angeklagte soll das Opfer mehrfach verprügelt, bedroht und in einem Fall sogar vergewaltigt haben. Sein Motiv: Eifersucht – regelmäßig beschuldigte der Mann während der fast 15-jährigen Ehe seine Frau, sie würde ihn betrügen. Die Neigung zur Gewalt bekam auch die Tochter des Paares zu spüren. Der Unterländer soll die damals Sechsjährige so heftig geschlagen haben, dass die Rötungen am Gesäß noch Stunden deutlich sichtbar waren. Der vorerst letzte Gewaltausbruch im Juli führte dann zur Trennung und zur Scheidung.

Die gestern verhängte Haftstrafe ist noch nicht rechtskräftig. (tom)

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