Lkw-Kran geriet in ÖBB-Oberleitung - Mittenwaldbahn gesperrt

Da sein Gefährt unter Hochspannung stand, konnte der Lkw-Fahrer erst nach rund einer Stunde aus seiner misslichen Lage befreit werden.

Innsbruck - Glimpflich hat ein Zwischenfall in Gießenbach in der Gemeinde Scharnitz (Bezirk Innsbruck-Land) Dienstagnachmittag für einen Arbeiter geendet. Der Mann war mit einem am Lkw angebrachten Kran in eine Oberleitung der ÖBB geraten, wodurch das Gefährt unter Strom stand. Nach rund einer Stunde konnte er unverletzt gerettet werden. Die Mittenwaldbahn blieb aber aufgrund der Beschädigung an der Leitung für mehrere Stunden gesperrt.

Auf der Verbindung zwischen Innsbruck über Seefeld und Mittenwald nach Garmisch-Partenkirchen werde ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Die Arbeiter seien an Ort und Stelle, eine Aufhebung der Sperre sei vorerst noch nicht absehbar, sagte ÖBB-Sprecher Rene Zumtobel auf Anfrage.

Der Zwischenfall ereignete sich kurz nach 15.00 Uhr. Im Moment würden bei Gießenbach Bauarbeiten für die Gemeindewasserleitung stattfinden, schilderte der Beamte. Erst nachdem der Strom abgedreht worden war, konnte der Arbeiter aus seiner misslichen Lage befreit werden. (APA)

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