Frachtenbahnhof: Lösung für Zufahrt ist in Sicht

Innsbrucker Verkehrsplanung und Verkehrsbetriebe basteln an Variante, die Regionalbahn-Haltestelle mit Lkw-Einfahrt verträglich machen soll.

Von Manfred Mitterwachauer

Innsbruck –Noch gibt es Bedarf an diversen Feinjustierungen. Ungeachtet dessen scheint eine Lösung in Reichweite. Die Rede ist von der Sillpark-Haltestelle unmittelbar neben der Zufahrt zum Innsbrucker Frachtenbahnhof. Wie berichtet, muss die Haltestelle im Zuge des Regionalbahn-Umbaus von derzeit 25 auf künftig 70 Meter verlängert werden. Damit wäre aber jegliche (Lkw-)Zufahrt von Osten via Amraserstraße zunichtegemacht, da die verlängerte und höhere Haltestelle keine Überfahrt mehr in Richtung Frachtenbahnhof mehr zulassen würde. Nicht nur die ÖBB, auch ein am Frachtenbahnhof angesiedelter Spediteur fühlen sich überrumpelt. Hätte die Auflassung der Abbiegemöglichkeit doch zur Konsequenz, dass sämtlicher Schwerverkehr von Osten kommend den Umweg über den Hauptbahnhof machen müsste, um zum Frachtenbahnhof zu gelangen.

Und so rauchten in den letzten Wochen die Köpfe der städtischen Verkehrsplaner. Mit folgendem Ergebnis, wie die neu für den Verkehr in Innsbruck zuständige Vizebürgermeisterin Sonja Pitscheider (Grüne) ausführt. Demzufolge wird angedacht, die Haltestelle nicht zu verkürzen, sondern einfach um ein paar Meter stadtauswärts Richtung Osten zu verschieben. Das würde die Möglichkeit eines so genannten „U-Turns“ der Schwerfahrzeuge an der Sillpark-Kreuzung ermöglichen und so die Zufahrt zum Frachtenbahnhof wieder freigeben. Hinzu soll eine eigene Aufstellspur für Lkw eingerichtet werden. Diese, sagt Pitscheider, sei mit einer eigenen Ampel auszustatten, die nur für Lkw grünes Licht geben solle. „Flächenmäßig ist das kein Problem“, sagt Pitscheider. Die Lösung funktioniere in ihrer Grobkonzeption. Jetzt müssten lediglich noch einzelne Details geprüft werden – binnen einer Woche soll die Lösung endgültig stehen.


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