„Raupe“ sprang bei Volksfest aus der Verankerung: sieben Verletzte

Schrecksekunde bei der Traditionskirmes im westfälischen Gevelsberg: Kurz vor dem Abschluss-Feuerwerk springt ein Karussellwaggon aus der Verankerung. Sieben Menschen werden verletzt.

(Symbolfoto)
© DPA

Gevelsberg/Ennepetal – Bei einem Karussellunfall auf einer Kirmes im westfälischen Gevelsberg ist der Waggon einer „Raupe“ ausgebrochen und hat sieben Menschen verletzt. Zwei Frauen im Alter von 47 und 52 Jahren wurden schwer verletzt, sie erlitten Prellungen, Abschürfungen und Knochenbrüche und mussten ins Krankenhaus, wie die Polizei mitteilte. Fünf weitere Kirmesbesucher, die in der Nähe des Karussells gestanden hatten, erlitten leichte Verletzungen beziehungsweise einen Schock.

Sachverständige eines Materialprüfungsinstituts aus Dortmund suchten am Mittwoch nach der Ursache. Die Staatsanwaltschaft Hagen sperrte das Fahrgeschäft. Auch das Wartungsbuch sei beschlagnahmt worden, sagte Staatsanwalt Wolfgang Rahmer. Das Volksfest wäre am Dienstag nach einem Feuerwerk ohnehin zu Ende gewesen. Am Mittwoch wurde dort abgebaut.

Der Unfall geschah kurz vor dem Abschlussfeuerwerk gegen 22.45 Uhr am Dienstagabend. Der Waggon am Schlagerexpress „Insider“ habe sich gelöst, sei auf einen anderen Wagen geprallt, habe sich gedreht und sei dann noch ein Stück kopfüber weitergefahren, schilderte der Polizeisprecher. Die Frauen im Waggon wurden nicht hinausgeschleudert, weil sie mit Metallbügeln in ihren Sitzen gesichert waren. Schließlich habe der Betreiber das Karussell zum Stehen gebracht. Zum Zeitpunkt des Unfalls seien noch mehrere tausend Besucher auf dem Volksfest gewesen, sagte Polizeisprecher Dietmar Trust. (dpa)

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