Schadenersatz für intime Einblicke

Los Angeles – Geld macht bekanntlich nicht glücklich, aber das Leben beizeiten leichter. Und im Falle einiger prominenter Damen stillt es vi...

Los Angeles –Geld macht bekanntlich nicht glücklich, aber das Leben beizeiten leichter. Und im Falle einiger prominenter Damen stillt es vielleicht auch diverse Rachegelüste.

Private und sehr intime Einblicke, die man maximal seinem Liebsten gewährt. Doch von einer Sekunde auf die nächste sind die Aufnahmen plötzlich im Internet zu finden. So geschehen im vergangenen Jahr, als ein Hacker Privatfotos von Stars in das World Wide Web stellte. Der Bundespolizei gelang es nach langwierigen Ermittlungen („Codenamen Hackerazzi“) schließlich den Übeltäter festzunehmen. Christopher Chaneys Beweggrund für die Tat: „Ich habe aus Neugier angefangen und dann wurde ich süchtig danach zu sehen, was die Leinwandstars hinter den Kulissen tun. Es tut mir sehr leid. Ich weiß, dass das, was ich getan habe, wahrscheinlich einer der schlimmsten Eingriffe in die Privatsphäre ist, den man erfahren kann.“

Doch die späte Reue nützt nichts: Nicht nur, dass ihn die Tat ins Gefängnis bringen könnte (die Staatsanwälte arbeiten darauf hin, dass der Hacker für mindestens 71 Monate hinter Gitter wandern soll) – er muss wohl auch noch tief die Tasche greifen. Wie das Promi-Portal TMZ.com jetzt berichtet, soll die US-amerikanische Regierung dem mit dem Fall betrauten Gericht nämlich empfohlen haben, dass die Stars Geld für den Missbrauch ihrer Privatsphäre erhalten sollen. In Zahlen ausgedrückt: Scarlett Johannson soll über 53.000 Euro erhalten und Kollegin Renee Olstead („30 über Nacht“) sogar mehr als 60.000 Euro. Der Schadenersatz bei Christina Aguilera hält sich mit 6000 Euro hingegen in Grenzen ...

Wie viel Geld nun genau an die Prominenten fließt und wie lang Chaney tatsächlich ins Gefängnis muss, soll sich übrigens am 23. Juli entscheiden. (gala.de, TT)

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