Feuerwehrjugend im Wettstreit

Hunderte Mädchen und Buben beweisen in Kundl Geschick und Schnelligkeit.

Kundl –Bereits heute Freitag reisen Hunderte Buben und Mädchen zum 28. Tiroler Landesjugendleistungswettbewerb der Feuerwehren in Kundl an, um ihre Zelte aufzustellen. Nach einem unterhaltsamen Abend muss der Feuerwehrnachwuchs am Samstag, ab 8 Uhr, sein Bestes geben. Dann geht es bis 15 Uhr auf dem Kundler Sportplatz um die bronzenen und silbernen Leistungsabzeichen. Die Mädchen und Buben müssen über einen Hindernisparcours eine Schlauchleitung legen und bei einem Staffellauf gegen die Stoppuhr kämpfen.

64 Gruppen aus Nordtirol und drei Gruppen aus Südtirol sind für den Bewerb gemeldet. „Darunter finden sich zehn Prozent Mädchen, was jedoch nicht dem Schnitt des weiblichen Anteils an der Feuerwehrjugend entspricht“, erklärt Manfred Auer, beim Landesverband für die Feuerwehrjugend zuständig. „Wir haben bereits an die fünfzehn Prozent Mädchen in den Jugendgruppen, der Zulauf ist ungebrochen“, sagt Auer. So wie derzeit die Tiroler Feuerwehren überhaupt zufrieden sein dürften mit der Zahl der Nachwuchsgruppen. „In anderen Bundesländern gibt es bereits Rückgänge, wir halten den Mitgliederstand seit zwei, drei Jahren konstant“, sagt dazu Auer. Der Rückgang hänge mit den schwächeren Geburtenjahrgängen und dem Überangebot an Freizeit­aktivitäten zusammen.

Beim Wettbewerb am Wochenende, der von der Feuerwehr Kundl ausgerichtet wird, ist für zusätzliche Spannung gesorgt. Es geht um die Qualifikation zum alle zwei Jahre stattfindenden Bundesjugendleistungsbewerb vom 24. bis 26. August in Pinkafeld (Burgenland), an dem die fünf punktebesten Gruppen teilnehmen dürfen, und zugleich um das Finale des erstmals durchgeführten Feuerwehrjugend-Tirolcups. Neben den Siegern aus den Bezirksbewerben werden dort die fünf punktebesten Gruppen jeweils einer Feuerwehr zum Finale im Oktober 2012 entsendet. (wo)

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