ISD bereitete mehr als eine Million Essen zu

Innsbruck – Vor zehn Jahren beschloss der Innsbrucker Gemeinderat die Gründung der „Innsbrucker Soziale Dienste gemeinnützige GmbH“ (ISD), u...

Innsbruck –Vor zehn Jahren beschloss der Innsbrucker Gemeinderat die Gründung der „Innsbrucker Soziale Dienste gemeinnützige GmbH“ (ISD), um alle städtischen Angelegenheiten des Sozial- und Gesundheitswesens unter einem Dach zu vereinen.

Mittlerweile erfüllt die ISD vielfältige Aufgaben in den Bereichen der Altenpflege (im Heim oder zu Hause), Wohnungslosenhilfe und Schüleressen. Auch wirtschaftlich freut sich der ISD-Geschäftsführer Hubert Innerebner über ein sehr gutes Jahr 2011. Bei einem Umsatz von 47 Mio. Euro konnten um 461.000 Euro mehr eingenommen als ausgegeben werden.

Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer dankt den Mitarbeitern für ihren Einsatz. „Die ISD verrichtet unverzichtbare Leistungen im Bereich der Daseinsvorsorge unserer Stadt“, bekräftigt sie.

Die mehr als 1000 Mitarbeiter des gemeinnützigen Sozialdienstleisters pflegen 900 Bewohner in sieben Wohn- und Pflegeheimen und weitere 700 Patienten in der Hauskrankenpflege. Weiters betreuen sie 210 Seniorenwohnungen und 160 Klienten in Wohnungslosenhilfe. Essenstechnisch haben die ISD-Küchen 2011 mehr als 1,1 Million Essen zubereitet. Einerseits für 500 Kunden im Zuge des Innsbrucker Menüservices und andererseits für rund 1300 Kindergarten- und Schulkinder.

Ein wichtiges Betätigungsfeld der ISD ist die Beratungsaufgabe in Bezug auf die individuell beste Betreuungslösung für den Betroffenen. „Es braucht nicht immer ein Pflegeheim, oft ist die mobile Hauskrankenpflege die bessere Lösung“, erklärt Inner­ebner. Diese Beratung kann im ISD-Sozialservice (Innrain 24) oder bei zehn weiteren Sozialzentren in den einzelnen Stadtteilen in Anspruch genommen werden. (TT)


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