Auseinandersetzung zwischen Serben und Polizisten aus Kosovo

Am Grenzübergang kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen einer Gruppe aus Serbien und der Polizei aus dem Kosovo. Dabei wurden 32 Polizisten verletzt.

Prishtina/Belgrad - Mehrere Dutzend Personen, darunter Polizisten, sind am Donnerstag an der serbisch-kosovarischen Grenze verletzt worden, als eine Gruppe serbischer Schlachtenbummler mit der kosovarischen Polizei zusammenstieß. Der kosovarische Innenminister Bajram Rexhepi bestätigte im Parlament, dass 32 Polizisten verletzt worden seien. Serbische Quellen in der grenznahen Stadt Kursumlija sprachen von 20 verletzten Serben.

Zu der gewaltsamen Auseinandersetzung war es gekommen, als eine Gruppe von Serben, die zu den Feierlichkeiten anlässlich des St. Veitstages nach Kosovo Polje bei Prishtina (Pristina) unterwegs war, von der kosovarischen Polizei aufgefordert wurden, nach Serbien zurückzukehren. Die Gruppe wurde von der Polizei bis zum Grenzübergang Merdare begleitet, wo es auch zu Krawallen kam.

Irinej musste laut Belgrader Medienberichten selbst zur Ruhe mahnen, als eine Nationalistengruppe begannen, Waffen zu fordern und die Namen der Haager Angeklagten Ratko Mladic und Radovan Karadzic zu skandieren.

Bus wurde mit Steinen beworfen, 16 Kinder verletzt

Weitere 16 Personen, mehrheitlich Kinder, wurden verletzt, als ihr Bus, mit welchen sie von Gazimestan bei Prishtina in die serbische Enklave Gracanica unterwegs waren, unterwegs mit Steinen beworfen wurde.

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Der St. Veitstag wird in Erinnerung an die Amselfeldschlacht im Jahre 1389 gefeiert. Serbische Truppen hatten die Schlacht am Kosovo Polje (Amselfeld) gegen die Osmanen verloren.

Krawalle aus diesem Anslass hatte es in den vergangenen Jahren nie gegeben. (APA)


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