Verletzte bei Erdbeben im Nordwesten Chinas

Der Erdstoß überraschte die Menschen Samstagmorgen im Schlaf.

Peking - Bei einem Erdbeben im Nordwesten Chinas sind mindestens 17 Menschen verletzt worden. Die meisten Opfer seien am frühen Samstagmorgen in einstürzenden Häusern verletzt worden, berichtete das staatliche Fernsehen. Laut der US-Erdbebenwarte erreichte das Erdbeben in einer abgelegenen gebirgigen Region 99 Kilometer südlich der Stadt Dushanzi eine Stärke von 6,3. Sein Zentrum lag demnach in der Xinjiang-Region 9,8 Kilometer unter der Erdoberfläche. Chinas Behörden gaben die Stärke des Bebens mit 6,6 an.

In einigen der betroffenen Gebiete fiel der Strom aus, wie das Fernsehen berichtete. Rettungskräfte seien sofort in die Region entsandt worden. Xinjiang nimmt etwa ein Sechstel der Gesamtfläche Chinas ein, hat aber nur 20 Millionen Einwohner. Neun Millionen von ihnen sind Uiguren überwiegend muslimischen Glaubens, die sich von der Regierung in Peking unterdrückt fühlen.

Ein Mitarbeiter der US-Erdbebenwarte sagte, es handle sich um ein dünn besiedeltes, gebirgiges Gebiet. Das Epizentrum lag etwa 140 Kilometer südwestlich der Stadt Shihezi in Xinjiang. (APA/AFP/Reuters)


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