Annan warnt vor Scheitern der Syrien-Konferenz

Der internationale Sondergesandte Kofi Annan hat vor einem Scheitern der Syrien-Konferenz in Genf gewarnt. Wenn alle Teilnehmer des internationalen Treffens bereit seien, zu handeln, könnte „diese Welle der Gewalt gestoppt und der Weg zum Frieden eingeschlagen“ werden, sagte Annan der Schweizer Zeitung „Le Temps“ vom Samstag.

Bei einem Scheitern der Gespräche werde die „verhängnisvolle“ Spirale der Gewalt aber weitergehen und „könnte bald unumkehrbar werden“, ergänzte er. Annan unternimmt am Samstag einen weiteren Versuch zur Überwindung der Syrien-Krise, bei der seit März 2011 fast 16.000 Menschen getötet wurden. Dazu lud er die Außenminister der fünf Vetomächte des UN-Sicherheitsrats und mehrere weitere Außenminister zum Treffen einer Aktionsgruppe ein. Annan will auf eine Umsetzung seines Sechs-Punkte-Plans vom April hinwirken, der einen Waffenstillstand der syrischen Sicherheitskräfte und der Opposition vorsieht. Bisher hat sich dieser Plan aber als weitgehend wirkungslos erwiesen.

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