„Ich ziehe Bunga Bunga einem Saufgelage vor dem Spieltag vor“

Die besten Sprüche der Fußball-Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine.

„Als wir gesehen haben, dass bei Spanien kein wirklicher Stürmer spielt, haben wir gelacht. Anfänglich war ich aber ein wenig beunruhigt, weil ein Angreifer gibt dir etwas zum Bewachen.“ Italiens Daniele de Rossi über das eigentümliche spanische System.

„Das ist schließlich nicht Andorra. Obwohl: Gegen Andorra triffst du nicht immer so viel ins Netz.“ Roman Schirokow nach dem furiosen 4:1 der Russen gegen Tschechien.

„Was hat mal ein ganz großer Kollege von mir gesagt, Giovanni Trapattoni: Ein Trainer ist kein Idiot!“ Der deutsche Bundestrainer Joachim Löw auf die Frage, wie seine Personalentscheidungen zustande kämen, mehr aus Gefühl oder mehr aus Erkenntnissen.

„Ich konnte mich nach dem ersten Tor gar nicht richtig freuen. Ich war schon geschockt über Mario, weil ich noch nie gesehen habe, dass er den Ball so mitgenommen hat. Wenn er solche Aktionen öfter hat, muss man aufpassen, dass er nicht nach Brasilien geht.“ Bastian Schweinsteiger zum sehenswerten Tor von Clubkollege Mario Gomez beim 2:1 gegen die Niederlande.

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„Ich hoffe, dass es bis zum nächsten Sieg nicht wieder sechs Jahre dauert, weil ich dann nicht mehr da wäre, um mit Ihnen zu sprechen. Ich wäre schon lange vorher gefeuert.“ Frankreichs Nationaltrainer Laurent Blanc nach dem ersten Sieg bei einem großen Turnier seit der WM 2006.

„Wenn du gewinnen willst, dann musst du Tore schießen. Wenn du keine Tore schießt und der Gegner trifft, dann verlierst du.“ Russlands Teamchef Dick Advocaat erklärte die Grundregel.

„Ich ziehe Bunga Bunga einem Saufgelage in der Nacht vor einem Spiel vor.“ Polens Trainer Franciszek Smuda legte die Regeln im Teamcamp ebenfalls fest.

„Ich habe bei der EM Spieler dabei, die in ihren Mannschaften nie auf der Bank sitzen. Die wissen nicht einmal, wo sie steht.“ Spaniens Erfolgscoach Vicente del Bosque hat ein Luxusproblem.

„Schauen Sie sich die großen Orchester an, da spielen auch viele Diven, so wie auf dem Fußballplatz. Und ein guter Dirigent muss ihnen klarmachen, dass sie für ein gemeinsames Ziel spielen.“ Irlands Routinier Giovanni Trapattoni über seine Aufgaben als Trainer.

„Ich habe ein wenig von Andy Carrolls Pflegeprodukten benutzt. Hoffentlich habe ich bald Haare wie er.“ Englands Wayne Rooney, der sich vor einem Jahr einer Haartransplantation unterzog.

„Der Teil des Gehirns, der solche Sachen beinhaltet, existiert bei uns nicht. Ich verspreche den Italienern: ‚Leute, fürchtet euch nicht davor‘.“ Kroatiens Teamchef Slaven Bilic zum Thema mögliche Absprachen im Spiel gegen Spanien.

„Nach dem Spiel der vergangenen Nacht ist die Torlinien-Technologie keine Alternative mehr, sondern eine Notwendigkeit.“ FIFA-Boss Joseph Blatter erkannte nach dem nicht gegebenen Tor beim 0:1 der Ukraine gegen England die Zeichen der Zeit.

„Sport ist Sport und hat wie das Leben alles: Glück, Zufall, Fehler und Unfairness.“ Ukraines Regierungschef Nikolai Asarow nach dem damit verbundenen Aus des Co-Gastgebers.

„Bringt uns jetzt die Merkel. Ihr werdet Griechenland nie aus der EURO rausschmeißen.“ Die griechische Zeitung „Goal-News“ vor dem Spiel gegen Deutschland.

„Sie wissen ja, dass wir ein sehr gutes Verhältnis zu Angela Merkel haben. Wir haben mal die Abmachung getroffen, dass sie nicht in Aufstellung und Taktik hereinredet und ich nicht in ihre politischen Statements.“ DFB-Bundestrainer Joachim Löw auf die Frage nach der politischen Brisanz der Partie.

„Wissen Sie, was Messi vor genau einem Jahr gemacht hat? Er war bei der Copa America und ist im Viertelfinale ausgeschieden.“ Portugals Superstar Cristiano Ronaldo nervte der Vergleich mit „Barca“-Star Lionel Messi zunehmend.

„Er sagte etwas auf Englisch, das ich nicht verstanden habe. Ich habe ihm die Hand vor den Mund gehalten, nur zur Sicherheit.“ Italiens Verteidiger Leonardo Bonucci bewahrte Teamkollege Mario Balotelli bei dessen Torjubel auf ungewöhnliche Art vor einem verbalen Ausraster.

„Ich habe den Arsch nicht in Nutella.“ Mario Balotelli outete sich als harter Kerl, der keineswegs verwöhnt ist.

„Jetzt kannst du behaupten, dass ich schlecht erzogen bin.“ Samir Nasri nach Frankreichs Viertelfinal-Aus gegen Spanien, nachdem er einen französischen Journalisten wüst beschimpft hatte.

„Das Problem bei Spanien ist: Gegen die hast du zwar Raum, aber keinen Ball.“ Deutschlands Mittelfeldspieler Thomas Müller über die Qualitäten des Titelverteidigers.

„Wir haben viermal auf die Fresse gekriegt.“ Mario Gomez nach der Niederlage gegen Italien. Mit dem FC Bayern hatte Deutschlands Torjäger in einer Saison dreimal knapp einen Titel verpasst.


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