Meine negative EM-Bilanz

Deutschlands Kicker erhielten für das EM-Aus 100.000 Euro pro Nase. Ich stehe nach der EURO mit leeren Händen da.

Innsbruck – Alle zwei Jahre wieder ereilt mich vor einem Fußball-Großereignis der Traum vom schnellen Geld. In Zeiten, in denen es Internet-Wettanbieter wie Sand am Meer gibt, liegt der Extra-Bonus fürs leere Giro-Konto auch nur einen Klick entfernt. Schnell ein paar Geheimtipps heraussuchen, den einen oder anderen Euro setzen und dann die Daumen drücken. Klingt einfach, ist es aber nicht.

In der Folge ein kleiner Überblick, wie das Urlaubsgeld 2012 schrumpfte:

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1. Bester Torschütze

Tipp: Milan Baros (Tschechien), Quote: 80,00, Einsatz:: 10 Euro, Möglicher Gewinn: 800 Euro

2. Europameister

Tipp: Frankreich, Quote: 10,00, Einsatz: 10 Euro, Möglicher Gewinn: 100 Euro

3. Bester Spieler der EURO

Tipp: Franck Ribery (Frankreich), Quote: 33,00, Einsatz: 10 Euro, Möglicher Gewinn: 330 Euro

4. Internes Tippspiel

Tipp: Finale Frankreich - Spanien 1:0, Einsatz: 10 Euro, Möglicher Gewinn: 520 Euro

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Ich fasse kurz zusammen: 40 Euro Einsatz bei einem möglichen Gewinn von 1750 Euro.

Dann rechnen wir mal nach: Milan Baros hat kein Tor geschossen, Frankreich flog im Viertelfinale raus, Franck Ribery würde sich wohl nicht einmal selbst als „Spieler des Turniers“ wählen und das Aufeinandertreffen von Frankreich und Spanien in der K.o.-Phase ist bereits eine Woche her. Deshalb stehe ich unterm Strich mit einem Minus von 40 Euro da - eine klar negative EM-Bilanz.

Aber in zwei Jahren ist ja schon wieder Weltmeisterschaft. Da hole ich mir die Kohle wieder zurück. Hundertprozentig ... hoffentlich ... vielleicht. (pim)


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