Harte Twitter-Attacke von Armstrong gegen USADA-Mitglied

Der ehemalige Radprofi verwies auf einen Link, in dem ein Mitglied der US-Anti-Doping-Agentur USADA, Clark Griffith, diskreditiert wird.

Lüttich - Der unter Doping-Verdacht stehende Lance Armstrong scheut im Kampf um seinen Ruf auch vor persönlichen Diffamierungen nicht zurück. Der ehemalige Radprofi verwies am Freitagabend via Twitter auf einen Link, in dem ein Mitglied der US-Anti-Doping-Agentur USADA, Clark Griffith, diskreditiert wird. Der Jura-Professor ist Mitglied einer dreiköpfigen Kommission, die die Beweise für die schweren Doping-Anschuldigungen gegen den Texaner geprüft und der USADA ein Anklage gegen den siebenmaligen Tour-de-France-Gewinner empfohlen hat.

„Wow. USADA sucht sich ja Leute aus“, twitterte Armstrong dazu. Hintergrund seiner Attacke ist ein derzeit laufendes Verfahren gegen Griffith wegen des Verdachts auf Exhibitionismus. Im Internet wurde Armstrong wegen seines Tweets bereits heftig kritisiert.

Am Freitagabend hatte die USADA mitgeteilt, den Fall Armstrong vor ein Schiedsgericht bringen zu wollen. Der Texaner, der alle Anschuldigungen von sich weist, soll in seinen Teams US Postal, Discovery Channel und RadioShack jahrelang gedopt und mit illegalen Substanzen gehandelt haben. Wegen der USADA-Vorwürfe wurde Armstrong vorläufig gesperrt und kann damit auch nicht wie geplant an Triathlon-Veranstaltungen teilnehmen. (dpa)


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