Von eins bis fünf Millionen: Das EM-Finale in Zahlen

Die besten Wettquoten, die meisten Pässe, viele Europameister von 2008 und was Sie sonst noch vor dem Finale wissen müssen.

1 - Die Spanier mussten im bisherigen Turnierverlauf erst ein Gegentor hinnehmen. Und das ausgerechnet von einem Italiener. Beim 1:1 im Auftaktmatch der Gruppe C bezwang der eingewechselte Antonio Di Natale Spanien-Goalie Iker Casillas.

1,62 - Für die Buchmacher ist Titelverteidiger Spanien der logische Final-Favorit. „bwin“ bietet auf den Titelgewinn der Iberer eine Quote von 1,62 an, bei einem Einsatz von 10 Euro würde man also 16,2 Euro zurückbekommen. Die Italiener werden mit einer Quote von 2,25 geführt. Konkurrenten wie „Admiral“ (1,60 bzw. 2,20), „William Hill“ (1,53 bzw. 2,50) oder „bet-at-home“ (1,55 bzw. 2,30) sehen die Ausgangslage ähnlich.

2 - Spanien hat schon zwei EM-Titel geholt (1964, 2008), Italien erst einen (1968). Bei einem weiteren Erfolg würden die Spanier zu Rekord-Europameister Deutschland (1972, 1980, 1996) aufschließen.

3 - Nach der EM 2008 und der WM 2010 könnte Spanien den dritten großen Turnier-Triumph in Serie feiern. Das ist noch keiner Nation gelungen.

4 - Mario Balotelli hat seine vier bisherigen Tore für Italien allesamt auf polnischem Boden erzielt. Eines im November 2011 in einem Test gegen Polen und die drei weiteren nun während der EM. Das Finale findet allerdings in Kiew und somit in der Ukraine statt.

5 - Gleich fünf Spieler führen vor dem Finale mit je drei Treffern die Torschützenliste an: Neben dem italienischen Final-Teilnehmer Mario Balotelli haben auch Alan Dsagojew (Russland), Mario Gomez (Deutschland), Mario Mandzukic (Kroatien) und Cristiano Ronaldo (Portugal) dreimal getroffen. Mit jeweils zwei Toren lauern die Spanier Xabi Alonso, Cesc Fabregas und Fernando Torres hinter Balotelli.

7 - Spanien und Italien sind bisher siebenmal bei großen Turnieren aufeinandergetroffen. Spanien siegte nur einmal, und das beim EM-Viertelfinale 2008 in Wien auch erst im Elfmeterschießen.

9 - Neun der 14 im EM-Finale 2008 gegen Deutschland eingesetzten Spanier sind auch vier Jahre später noch im Aufgebot. Iker Casillas, Sergio Ramos, Xabi Alonso, Xavi, Andres Iniesta, David Silva, Cesc Fabregas, Santi Cazorla und Gold-Torschütze Fernando Torres hatten beim 1:0-Sieg gegen die Deutschen mitgewirkt

17 - Der Spanier Alvaro Arbeloa ist der bisher am öftesten gefoulte Spieler des Turniers. Der Verteidiger von Real Madrid wurde schon 17 Mal mit unerlaubten Mitteln bekämpft.

21 - Nicht weniger als 21 Kopfball-Treffer wurden bis zum Finale erzielt, das sind 30 Prozent der Gesamtausbeute. Bei der EM 2008 war der Anteil bei 19 Prozent gelegen.

55 - Vom berühmten Catenaccio ist nichts zu sehen. Italiens Kicker haben in den fünf Spielen auf dem Weg ins Finale durchschnittlich elf Schüsse pro Match aufs gegnerische Tor abgefeuert - in Summe 55. Die Spanier sind in dieser Rangliste Zweiter (9,8).

533 - Xavi Hernandez hat bisher bei der EM 533 Pässe gespielt, damit ist der Mittelfeld-Akteur vom FC Barcelona die klare Nummer eins. Das Ziel erreicht haben gleich 85 Prozent der Xavi-Pässe.

4,980.296 - Mit knapp fünf Millionen gemeldeten Fußballern im Land hat Italien gegenüber Spanien (2,834.190 Mio.) klar die Nase vorne. In Italien sind 3.541 Profispieler aktiv, in Spanien 1.331. (APA)


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