Paszek nach Sieg gegen Wickmayer im Wimbledon-Achtelfinale

In einem hartumkämpften Match behielt die Vorarlbergerin knapp in drei Sätzen die Oberhand.

London - Tamira Paszek ist am Samstag zum dritten Mal in ihrer Karriere ins Achtelfinale des Tennis-Grand-Slam-Turniers in Wimbledon eingezogen. Österreichs Nummer eins setzte sich gegen die Belgierin Yanina Wickmayer in einer hartumkämpften Partie mit 2:6,7:6(4),7:5 durch und feierte damit ihren achten Matchsieg in Folge. Beim Rasen-Klassiker war die 21-Jährige auch schon 2007 und 2011 (Viertelfinale) im Achtelfinale gestanden. Nächste Gegnerin der Eastbourne-Siegerin am Montag ist die als Nummer 21 gesetzte Italienerin Roberta Vinci.

Im Duell zweier dreifacher Turniersiegerinnen und Weltranglistenachbarinnen erinnerte Paszeks Auftritt an jenen in der ersten Runde gegen die ehemalige Weltranglistenerste Caroline Wozniacki (5:7,7:6,6:4). Die Dornbirnerin verlor den ersten Satz, schaffte erst im Tiebreak den Satzausgleich und war im Entscheidungsdurchgang die etwas bessere Spielerin.

Beide Akteurinnen erwiesen sich als alles andere als sichere Aufschlägerinnen, so gab es insgesamt 17 Breaks (8 Paszek, 9 Wickmayer). Die Statistik, was Winner (41:40), unerzwungene Fehler (19:21), gemachte Punkte (115:117) oder Doppelfehler (6:7) betrifft, macht die Ausgeglichenheit der Partie deutlich. Nur bei den Assen hatte Paszek mit 7:3 doch deutlicher die Nase vorne.

Paszek besiegte damit nach der Bad-Gastein-Siegerin Alize Cornet (6:2,6:1 in der zweiten Runde) mit Wickmayer auch die zweite Bad-Gastein-Finalistin. Im Head-to-Head stellte Paszek auf 2:0, das erste direkte Duell hatte sie 2008 in Auckland auf Hartplatz in zwei Sätzen für sich entschieden. (APA)

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