28 Bewerbungen für Top-Job in der Stadt

Kufstein – Mit Freitag endete die Bewerbungsfrist für den absoluten Top-Job in der Stadtgemeinde Kufstein. Mit 1. Dezember wird Stadtamtsdir...

Kufstein –Mit Freitag endete die Bewerbungsfrist für den absoluten Top-Job in der Stadtgemeinde Kufstein. Mit 1. Dezember wird Stadtamtsdirektor Karl Helbok in Pension gehen und die Leitung des Rathauses in jüngere Hände geben. Helbok war 1992 in der Ära des ehemaligen Bürgermeisters Herbert Marschitz­ (Volkspartei) Stadtamtsdirektor geworden.

Der Ansturm auf den Posten des höchsten Beamten in der zweitgrößten Stadt Tirols ist enorm: 28 Bewerbungen sind im Rathaus Kufstein innerhalb der Frist eingegangen. Bürgermeister Martin Krumschnabel hat im Vorfeld seine weitere Vorgangsweise von der Anzahl der Bewerbungen abhängig gemacht. „Wenn es nicht viele sind, könnte ich mir durchaus vorstellen, alle zu einem Gespräch einzuladen“, meinte er zur TT. Am Montag war er über die Anzahl total überrascht. „Das sind auf alle Fälle doppelt so viele, wie ich erwartet habe.“ Er werde jetzt die Anzahl jener Kandidatinnen und Kandidaten, die er zu einem Gespräch vorladen will, auf eine „vernünftige Zahl reduzieren“. Wobei er Bewerbungen, die er nicht vorschlagen könne, auch sofort ausscheide. Danach will Krumschnabel sich mit einer Gruppe beraten, um eine weitere Auswahl zu treffen. „Letztlich hoffe ich, dass wir uns auf eine Person einigen, bevor es in die entscheidenden Gremien geht.“ Er hat zwar das Vorschlagsrecht, braucht aber das Ja des Stadt- und Gemeinderates. (wo)


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