Erinnerungen an erfolgreichen Kampf

Gurgltal – Vor rund vierzig Jahren wurde die Idee geboren, eine Schnellstraße von Ulm in das italienische Industriezentrum Mailand zu bauen....

Gurgltal –Vor rund vierzig Jahren wurde die Idee geboren, eine Schnellstraße von Ulm in das italienische Industriezentrum Mailand zu bauen. Der damalige Landeshauptmann Eduard Wallnöfer befürwortete diesen Plan und die Bauingenieure erarbeiteten ein baureifes Projekt.

Diese Vorstellungen hätten auch das Gurgltal in Mitleidenschaft gezogen, da die geplante Schnellstraße mittendurch hätte führen sollen. Dieses Vorhaben rief etliche Umweltschützer auf den Plan und durch den massiven Protest, nicht nur aus dem Oberland, sondern auch aus Bayern und Südtirol, konnte dieses Vorhaben 1982 gestoppt werden. Im Imster Raum kämpfte Architekt Norbert Heltschl mit dem Imster Museumsverein auf vorderster Front gegen diesen „Umweltfrevel“. Heute, dreißig Jahre später, nahmen Heltschls­ Mitkämpfer dieses Jubiläum zum Anlass, um dem 93-jährigen Umweltaktivisten zu danken. Gebhard Schatz organisierte eine kleine Feierstunde bei der Dreifaltigkeitskapelle am Bigerweg, um mit den damals führenden Köpfen an den Erfolg zu erinnern. Gekommen waren aus Bayern Walter Molt, aus Prad in Südtirol Luis Rauter und von der Uni Wien Florin Florineth. Aber auch heimische Künstler sah man, unter anderem Andreas Weißenbach und Dieter Oberkofler. (peja)

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