Märchen, Mätzchen und Monarchen

Ab heute sollen „Die Royals“ im ORF königlich unterhalten. Moderator Alfons Haider freut sich auf die „Märchen für Erwachsene“.

Innsbruck –Gekrönten Häuptern schaut man gern über die königliche Schulter – egal, was die Von und Zus so treiben. Und so ist Hinz und Kunz dabei, wenn sich der Adel vermählt oder diverse Jubiläen begeht, aber auch die Ausrutscher­ der Blaublüter stoßen auf reges Interesse. Kein Wunder­ also, dass nun auch der ORF in die Welt der „Royals“ eintaucht und ab heute (21.05 Uhr, ORF 2) im gleichnamigen, fünfteiligen Adelsmagazin die Glanz- und Schattenseiten der Monarchen beleuchtet.

ORF-Adelsexpertin Lisbeth Bischoff, die zuletzt beim Thronjubiläum von Queen Elizabeth wissenswerte­ Fakten in die Wohnzimmer lieferte­, führt gemeinsam mit Küniglberg-Galan Alfons Haider durch die Sendungen, in denen­ auch Motivforscherin Helene Karmasin, Historiker Karl Vocelka oder Bestseller­autor Georg­ Markus ihr Insider­wissen unters Volk bringen dürfen. Aber woran liegt‘s eigentlich, dass die Mätzchen der Monarchen nach wie vor Menschen in aller Welt zu interessieren scheinen? „Ganz einfach: Es handelt sich hier um erlaubte Märchen für Erwachsene. Und die kommen immer an. Vor allem in Zeiten, in denen einen vor der Realität graust“, glaubt Alfons Haider zu wissen. Und bringt in diesem Zusammenhang auch den Quotenerfolg der Opernball-Übertragung ins Spiel. „Im Grunde genommen ist das ja nichts anderes als ein moderner Kaiserball, bei dem es glänzt und funkelt – und der einen ein paar Stunden von der Wirklichkeit ablenkt“, so Haider, der schon so manchen Royal vor dem Mikrofon hatte – und dabei durchwegs positive Erfahrungen machte. Auch mit Sarah „Fergie“ Ferguson, die am englischen Hof ja gern als schwarzes Schaf gesehen wird. „Ich hab‘ sie als zuvorkommende, gebildete und freundliche Frau kennen gelernt – und musste meine Vorurteile nach dem Interview wieder revidieren“, gesteht der selbsternannte „Freizeit-Monarchist“, dessen Herz für die „disziplinierte“ Queen Elizabeth und die „zutiefst menschliche“ Königin Beatrix­ der Niederlande schlägt. Haider­: „Unsereins vergisst ja gern, dass auch Adelige nur Menschen sind: Auch ein König hat mal Sodbrennen, auch eine Königin mal Zahnweh – Krone hin oder her.“ (fach)

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