FP-Tirol rückt von Kärnten ab

FP-Chef Hauser bemüht sich um das freiheitliche Image als Saubermann-Partei.

Innsbruck –FP-Bundesparteichef Christian Strache tut sich schwer. Die Kooperation mit den Freiheitlichen in Kärnten (FPK) bleibt aufrecht. Es brauche allerdings einen distanzierten Blick, meint er.

Weiter im Westen tut man sich mit der Distanz leichter. FP-Tirol-Chef Gerald Hauser und sein Finanzreferent Peter Wurm wollen mit Kärnten nichts zu tun haben. „Die FPK ist eine eigene Partei. Es gibt auch noch eine FPÖ in Kärnten.“ Die FP-Tirol stehe für Transparenz und auf soliden Beinen. Der Schuldenstand der Freiheitlichen hat sich laut Wurm vom Höchststand 2008 mit rund 850.000 Euro Minus auf ein Plus von derzeit 183.400 Euro entwickelt.

Im Herbst soll im Landtag das Transparenz-Paket beschlossen werden. Während für die Regierungsparteien ÖVP und SPÖ schon viel auf Schiene ist, bleibt für die FPÖ einiges offen. Geht es nach Hauser, würden alle Partei-spenden offengelegt. In der geplanten Transparenz-Datenbank müsste man laut FPÖ auch die Gemeindeförderungen ablesen können. Da sieht die ÖVP schwarz, weil die Gelder in die Gemeinde­autonomie fallen würden. Ganz sauer ist Hauser, weil die Managergagen in der Tiwag und in der Hypo nicht beschränkt werden. „Wir würden begrenzen und die Boni streichen.“ (aheu)

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