Mann im US-Bundesstaat Oklahoma wegen Mordes hingerichtet

Der 39-Jährige wurde wegen Mordes an seiner Ex-Freundin und deren beiden Kinder hingerichtet. Er sei durch die Giftspritze gestorben.

Oklahoma City - Im US-Bundesstaat Oklahoma ist ein 39-jähriger Mann wegen Mordes an seiner Ex-Freundin und deren beiden Kindern hingerichtet worden. Michael Hooper sei am Dienstag durch die Giftspritze gestorben, teilte ein Sprecher des Staatsgefängnisses McAlester mit. Ein Gericht hatte Hooper für schuldig befunden, im Dezember 1993 seine frühere Lebensgefährtin Cynthia Jarman und ihre Kinder Timothy (3) und Tonya (5) getötet zu haben. Er habe seine Opfer auf ein Feld gefahren, ihnen jeweils zweimal in den Kopf geschossen und die Leichen vergraben. Drei Tage später seien die Toten entdeckt worden.

Hooper ist der vierte Inhaftierte, der in diesem Jahr in Oklahoma exekutiert wurde, in den USA sind es bislang insgesamt 27. Hooper war 1995 zum Tode verurteilt worden. Ein Bundesgericht hatte das Urteil sieben Jahre später aufgehoben mit der Begründung, sein Verteidiger sei ineffektiv gewesen. In einer neuen Verhandlung verurteilte der Richter Hooper 2004 erneut zum Tode. Ein letzter Einspruch Hoopers gegen die Hinrichtungsmethode wurde abgewiesen. Die Angehörigen der Opfer sprachen Hoopers Hinterbliebenen ihr Beileid aus und erklärten, es sei ein schwerer Weg für beide Familien gewesen. Hooper selbst bedankte sich in seinen letzten Worten bei seiner Familie für ihren Beistand und bat um Vergebung. (APA/Reuters)

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