Dieb stahl Brieftasche von Steve Jobs samt einem Jahresgehalt

Ein Einbrecher fand beim Haus des verstorbenen Apple-Gründers Steve Jobs einen Ersatzschlüssel, drang ein und erbeutete iPads, iMacs, Schmuck und Jobs Geldtasche.

San Francisco – Wie nun bekannt wurde, hat ein Einbrecher das Haus von Steve Jobs bereits Mitte Juli ausgeräumt.

Das teuerste an dem Diebesgut im Wert von rund 60.000 Dollar seien zwei Schmuckstücke gewesen, berichtete die digitale Zeitung „The Daily“ am Mittwoch unter Berufung auf Polizeiunterlagen. Außerdem seien zwei iMac-Computer, drei iPads und ein Wassersprudler gestohlen worden – und die persönliche Geldtasche von Steve Jobs, samt seinem „üblichen Jahresgehalt“ von einem Dollar.

Das erstaunlichste Detail: Der Dieb musste demnach die Tür nicht aufbrechen, weil er einen versteckten Ersatzschlüssel fand. Jobs‘ Witwe Lauren war zur Zeit des Einbruchs Mitte Juli nicht in dem Haus, weil es renoviert wurde.

Der rund zwei Wochen später festgenommene 35-Jährige Verdächtige erklärte, er habe erst verstanden, in wessen Haus er einbrach, als er dort einen Brief von Jobs gefunden habe.

TT-ePaper gratis testen und 5 x 1.000 € Geburtstagsgeld gewinnen

Die Zeitung kostenlos digital abrufen, das Testabo endet nach 4 Wochen automatisch.

Jetzt testen
TT ePaperTT ePaper

Apple-Geräte brachten Polizei auf Spur des Einbrechers

Auf die Spur des mutmaßlichen Einbrechers hätten die Polizei die Apple-Geräte gebracht, dessen Aufenthaltsort ermittelt werden konnte, als sie eingeschaltet wurden. Die Ermittler hätten bei ihm den Ersatzschlüssel, die Brieftasche mit Kreditkarten und einen Brief gefunden. Den Schmuck habe er an einen Händler in einem anderen Bundesstaat verschickt.

Jobs hatte sich bei der Rückkehr zu Apple 1997 ein Jahresgehalt von nur einem Dollar geben lassen. Seine Aktien und vor allem das Animationsstudio Pixar machten ihn allerdings auch so zum Milliardär.

Das Haus von Jobs, der im vergangenen Oktober im Alter von 56 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung gestorben war, liegt in einer gutbürgerlichen Wohngegend von Palo Alto und ist nicht durch außergewöhnliche Sicherheitsvorkehrungen geschützt. (dpa)

„Daily“-Bericht – http:

/dpaq.de/xYANx

Bericht der „Mercury News“http://dpaq.de/kr9Ue


Kommentieren