Blatter-Gegenspieler Bin Hammam bestätigte Zahlungen

Der Katarer hat aber die Vorwürfe der Untreue und Bestechung zurückgewiesen.

London – Der frühere FIFA-Präsidentschaftskandidat Mohamed bin Hammam hat die Vorwürfe der Untreue und Bestechung gegen seine Person als politisch motiviert bezeichnet, Zahlungen an Offizielle aber bestätigt. Die Vorwürfe seien ein „klarer Machtmissbrauch“ des Weltverbandes, schrieb der 63-jährige Katarer am Dienstag in einem Brief an die 20 asiatischen Fußball-Verbände.

Die FIFA wirft Bin Hammam vor, vor der Wahl im Frühjahr 2011 Funktionäre aus der Karibik bestochen zu haben. Der einstige Gegenspieler von Präsident Joseph Blatter bestätigte nun Zahlungen an Offizielle. Diese sollen allerdings von seinen eigenen Bankkonten stammen. Er habe nur diejenigen unterstützen wollen, die Hilfe gebraucht hätten.

Der Internationale Sportgerichtshof (CAS) hatte Mitte Juli eine lebenslange FIFA-Sperre gegen Bin Hammam aufgehoben. Derzeit ist der Katarer provisorisch suspendiert, will nach Neuaufnahme von Ermittlungen aber mit allen juristischen Mitteln dagegen vorgehen. (APA/Si/Reuters)

TT-ePaper gratis testen und 5 x 1.000 € Geburtstagsgeld gewinnen

Die Zeitung kostenlos digital abrufen, das Testabo endet nach 4 Wochen automatisch.

Jetzt testen
TT ePaperTT ePaper

Kommentieren


Schlagworte