„Nette Herausforderung“ für The Killers zum Frequency-Start

Mit den Black Keys und The Killers startet das Frequency-Festival gleich mit echten Highlights ins Partywochenende.

Wien - Das FM4 Frequency 2012 hat am Mittwoch bei strahlendem Sonnenschein in Sankt Pölten mit dem Auftritt des deutschen Rappers Cro begonnen. Über erstmals vier Tage und Nächte werden sechs Bühnen bespielt, zusätzlich sorgen DJs auf dem „Party Floor“ für Stimmung bis in die Morgenstunden. Am „Welcome Day“ am Mittwoch konnte man mit einem weniger dichten Programm als an den folgenden Tagen entspannt einsteigen. The Killers freuten sich im Vorfeld ihres Konzertes darauf, neue Bewunderer zu gewinnen.

„Dass nicht unbedingt alle Besucher Fans von uns sind, auch wenn wir als Headliner fungieren, ist das Schöne an so einem Festival“, sagte Drummer Ronnie Vannucci Jr. im Rahmen eines Pressegesprächs. „Wir versuchen natürlich, diese Leute zu beeindrucken, die nicht wegen uns gekommen sind. Das ist eine nette Herausforderung. Das macht Spaß.“

Wandern und dann rocken!

The Killers werden in den Abendstunden als vierter Act neben alten Hits zwei neue Songs aus dem am 14. September erscheinenden Album „Battle Born“ (Universal) live vorstellen, darunter die Single „Runaways“. Zuletzt hatte die Glam-Rock-Pop-Band mit Bombastsound bei ihren Auftritten Alphavilles „Forever Young“ gecovert. Die Formation aus Las Vegas dürfte den 80er-Jahre-Hit auch auf der „Space Stage“ in der niederösterreichischen Landeshauptstadt zum Besten geben. „Als ich als Jugendlicher diesen Song hörte, hat sich die Farbe des Raumes verändert, der Himmel und alles“, verriet Sänger Brandon Flowers.

Die Gruppe präsentierte sich vor ihrem Auftritt entspannt. Die Zeit in Österreich nutzten Flowers und Vannucci zunächst zum Wandern: „Am Montag waren wir auf der Rax“, erzählte der Frontman. Am Dienstagabend stand nach Interview-Terminen ein Kino-Besuch an: „Ich habe noch immer nicht den neuen ‚Batman‘ gesehen, das hole ich nach“, lachte Flowers.

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„Wish You Were Here“

Vor einigen Tagen hat Ed Sheeran, britischer Popsänger, bei der Olympia-Abschlussfeier in London mit Nick Mason (Pink Floyd) an den Drums und Mike Rutherford (Genesis) an der Gitarren den Pink-Floyd-Klassiker „Wish You Were Here“ vor 80.000 im Stadion und einem Millionen-Publikum vor den TV-Geräten interpretiert. Am Mittwoch wollte er in St. Pölten mit seinem Auftritt zwischen Cro und den Black Keys seine „Karriere weiter aufbauen“, sagte er im Interview. „Da man mich hier noch nicht so gut kennt, wird es wohl keine großen Erwartungen geben. Ich will einfach auf die Bühne gehen und die Leute möglichst gut unterhalten.“

„Das war definitiv ein großer Moment. Ich wusste, dass ich so etwas kein zweites Mal erleben werden“, meinte Sheeran über seine Darbietung bei den Spielen. Lampenfieber bekämpft er „mit stundenlangem Ping-Pong-Spielen“. Bei Sheeran sollte aber ohnehin die Routine längt die Nervösität verdrängt haben. „Den Tourbus“ bezeichnete der Sänger und Gitarrist aus Halifax als seinen aktuellen Wohnort. Von einer Pause hält er gar nichts: „Vielleicht werde ich mit 40 ein bisschen leiser treten, aber ich bin jetzt 21 Jahre alt und brauche nicht viel Ruhe und Erholung.“ Und was sein Gastspiel hierzulande betrifft, meinte Sheeran: „Ich bin schon sehr gespannt auf die Reaktion der Leute. Schön, hier zu sein!“ (APA)


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