Prozess gegen Schützen von US-Militärstützpunkt verschoben

Hasan wird beschuldigt 2009 auf dem Stützpunkt Fort Hood 13 Menschen erschossen und Dutzende verletzt zu haben. Im Fall eines Schuldspruchs droht ihm die Todesstrafe,

Washington - Der Prozess gegen den US-Major Nidal Hasan, der 2009 mutmaßlich auf einem Heeresstützpunkt in Texas ein Blutbad angerichtet hatte, ist nach Militärangaben vom Mittwoch auf unbestimmte Zeit verschoben worden. In der Zwischenzeit soll ein Berufungsgericht entscheiden, ob Hasan dazu gezwungen werden kann, sich zu rasieren. Er weigert sich bisher und begründet dies mit seinem muslimischen Glauben. Der für seinen Prozess zuständige Militärrichter beharrt aber auf einem bartlosen Gesicht und begründet dies mit militärischen Vorschriften.

Ursprünglich sollte am 20. August mit der Geschworenenauswahl begonnen werden. Hasan wird beschuldigt, am 5. November 2009 auf dem Stützpunkt Fort Hood 13 Menschen erschossen und Dutzende verletzt zu haben. Ihm droht im Fall eines Schuldspruchs die Todesstrafe. (APA/dpa)


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