Drei „Defis“ für die Schifffahrt

Von Walter Zwicknagl...

Von Walter Zwicknagl

Pertisau –Die zwei großen Achenseeschiffe „Stadt Innsbruck“ und „Tirol“ haben für den Fall des Falles jetzt auch Defibrillatoren an Bord. Ein weiterer Defibrillator steht im Gastronomiebereich auf der Gaisalm zur Verfügung. „Wir haben pro Saison 260.000 Fahrgäste auf den Schiffen. Da kann es schon das eine oder andere gesundheitliche Problem geben. Vor allem sind es Kreislaufprobleme. Heuer war das schon viermal der Fall. Einmal haben wir den Hubschrauber angefordert“, berichtet Kapitän Albert­ Bichler. Mit der neuen­ Technik sei die Bedienung der Defibrillatoren einfacher geworden, da eine Stimme Schritt für Schritt erläutert und dann nicht viel falsch gemacht werden kann.

28 Männer und Frauen des Schiffsteams und der Achenseegastronomie der Tiwag wurden in diesem Metier eingeschult.

„Bis ein Notarzt an Bord gehen kann, dauert es immer­hin zehn Minuten. Und da heißt es rasch handeln. Wer sonst soll helfen, wenn nicht die Schiffsbesatzung“, ergänzt Bichler, der als Feuerwehrmann und Mitglied des Schwazer Bezirksausschusses der Feuerwehren weiß, wovon er spricht. Die drei Defibrillatoren, die Stefan Anfang vom Roten Kreuz des Bezirkes Schwaz übergab, kosten rund 6000 Euro.

Dass im Ernstfall die Alarmierung von Rettungskräften über die Leitstelle Tirol bisher gut geklappt hat, bestätigt der Kapitän: „Die Wasserrettung, die ihr Boot beim Prälatenhaus in der Buchau stationiert hat, kann innerhalb von zehn Minuten einen Arzt zur jeweiligen Schiffsanlegestelle bringen.“

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