Schützen spendeten 5000 Euro

Kirchenrenovierung in St. Anton verschlingt mehr als eine Million Euro.

Von Paul Schranz

St. Anton –„Die Bauarbeiten verlaufen planmäßig, wir sind bei der Halbzeit angelangt“, berichtete der Obmann des Renovierungsausschusses, Karl Raffeiner, kürzlich beim Infonachmittag in der Pfarrkirche St. Anton. Wie berichtet, wird bis Ende November das Innere des Gotteshauses neu gestaltet. Dazu zählen ein neuer Boden, eine neue Fußboden- und Infrarotheizung und die Beschallung, die Restaurierung der Kunstwerke und Gemälde und der Einbau des neuen Gestühls.

Christian Moschen aus Grins wird ein großes Bronzetor für den Haupteingang gestalten. Die in Telfs lebende, gebürtige St. Jakober Künstlerin Ulrike Stubenböck ist beauftragt, fünf neue Glasfenster zu entwerfen. Ein Beichtstuhl wird zu einer Gedenknische umgebaut, das Niveau des alten Teils der Kirche abgesenkt, die wertvollen Fresken gereinigt. „Wir werden die ursprünglich geplanten Kosten von rund einer Million Euro nicht einhalten können, da im Zuge der Renovierung zusätzliche Arbeiten erledigt werden mussten“, erklärte Karl Raffeiner den interessierten Gästen.

Rund 370.000 Euro sind durch Zuschüsse der Gemeinde St. Anton, der Diözese, des Landes und Bundesdenkmalamtes gedeckt. Der Rest muss durch die Kirche, Spenden und Patenschaften beigesteuert werden.

Die Schützenkompanie St. Anton, die kürzlich ihr traditionelles Zeltfest durchführte, ging mit gutem Beispiel voran und übernahm mit 5000 Euro die Patenschaft für die Sanierung einer Glocke.

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Die Renovierungsarbeiten werden nach den Plänen von Architekt Rupert Messner durchgeführt, der bereits bei der Sanierung der Pfarrkirche St. Jakob und bei der Errichtung der Friedhofskapelle in St. Anton involviert war. Für das Beleuchtungskonzept wurde die renommierte Firma Bartenbach engagiert.

Start für die Bauarbeiten war am 23. April dieses Jahres. Die Fertigstellung und Weihe der neu gestalteten Kirche ist für den 2. Dezember 2012 vorgesehen.


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